2008: Tratsch im Treppenhaus

Frau Boldt und Herr Tramsen …

… sind sich nicht immer einig …

… genauso wenig wie … Frau Knoop und Herr Tramsen!

Das Trio Schlagerlust … unterhält schon seit einigen Jahren … vor und nach der Vorstellung sowie in den Pausen.

2008: Rotkäppchen

Informationen zum Stück

Premiere am 22. November 2008

Inhalt:

Unser diesjähriges Weihnachtsmärchen entführt uns in den Wald zum kleinen Mädchen mit der roten Kappe. Es soll seiner Großmutter Kuchen und Wein bringen und erzählt dem Wolf arglos, was es vor hat. Dieser nutzt das natürlich sofort aus – dass das Märchen wie so viele dennoch gut ausgeht, ist bestimmt allen Kleinen und Großen bekannt. Welche Figuren sonst noch auf der Bühne stehen werden, das soll hier noch nicht verraten werden!
Antje Hörl

Besetzung:

Rotkäppchen  – Janina Pimpl, Ina Schweinebraden
Mutter – Iris Altmann
Großmutter – Dagmar Risseler, Margret Risseler
Hase Hoppel – Christian Schneider, Ilona Neumann
Märchenwaldbaum – Pamela Riedel
Wolf – Mike Möller
Karl Knall, Förster – Manfred Altmann, Frank Weymann
Karla, seine Mutter – Petra Klaas
Lina, Reisigfrau – Christel Post

Souffleusen: Helga Teinzer, Dorothea Weymann
Bühnenbild / Idee: Lothar Neumann
Bühnenbau: Franz Teinzer, Arnold Geselle, Willi Heidl, Torsten Köppelmann
Technik: Herbert Degenhardt, Frank Weymann
Maske: Stephanie Hupfeld, Ilona Neumann, Christian Schneider
Regie: Ilona Neumann, Stephanie Hupfeld

Presse 10.10.2008

Rotes Käppchen zum Fest

Volksbühne probt für Weihnachtsmärchen –
Premiere ist am 22. November

BAD EMSTAL. 18 Jahre ist es her, seit sich die Mitglieder der Volksbühne Bad Emstal entschlossen haben, jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit ein Märchen der Brüder Grimm aufzuführen. Gedacht sein sollten die Märcheninszenierungen nicht nur für Kinder, sondern auch den erwachsenen Besuchern Spaß bereiten. Das wird auch in dieser Saison wieder so sein, wenn auf der Bühne im Kur- und Festsaal „Rotkäppchen“ gezeigt wird.
Auch für diese Märchenadaption hat Lothar Neumann wieder eine eigene, ganz spezielle Bühnenfassung geschrieben. Und das habe seinen guten Grund, erläutert der Vorsitzende der Volksbühne. In der Anfangsphase der jährlichen Märchentheateraufführungen hatte die Volksbühne Bühnenfassungen von Grimm-Märchen gekauft. Die hatten jedoch den Nachteil, so Neumann, dass die Kinder nur Zuschauer waren und nicht oder zu wenig in das Geschehen auf der Bühne eingebunden wurden. Das habe aber nicht im Sinne der Volksbühne gelegen – also schrieb Lothar Neumann fortan die Texte selber. Die in den Märchen zuweilen vorkommenden Grausamkeiten wandelt der Volksbühnen-Vorsitzende bei seinen Versionen ab und erfindet für jedes Stück neue, meist lustige Figuren – auch Rotkäppchen und der Wolf haben Mitspieler bekomen, die bei den Brüdern Grimm nicht auftauchen. Sorgfältig nimmt Neumann die Auswahl der Schauspieler vor und richtet auch die Dialoge nach ihnen, ohne dabei die Inhalte zu verfälschen. Für das Weihnachtsmärchen „Rotkäppchen“ probt die Volksbühne unter der Regie von Ilona Neumann und Stephanie Hupfeld in ihrem Vereinsheim, mitterweile bereits in Kostümen. Die Premiere ist am Samstag, 22. November, im Kursaal.
von Sigrid Hellwig

Haben Spaß bei der Probenarbeit: Rotkäppchen (Ina Schweinebraden), Hase Hoppel (Christian Schneider) mit Regisseurin Ilona Neumann.

Foto: Hellwig

Presse 25.11.2008

Hase erobert Kinderherzen

Gelungene „Rotkäppchen“-Premiere der Volksbühne in Bad Emstal

BAD EMSTAL. „Ach du dicker Tannenzapfen.“ Hase Hoppels Lieblingssatz begeistert den kleinen Kevin. Dagegen schwärmt Pit vom Wolf. „Der sieht unheimlich aus, tut aber nichts“, beruhigt der Knirps seinen jüngeren Nachbarn. Das war in der Pause, doch zu Anfang hielten es die Kinder im Kur- und Festsaal in Sand nicht mehr auf ihren Plätzen. Mit Spannung erwarteten sie die Premiere der Volksbühne Bad Emstal.In diesem Jahr stand unter der Regie von Ilona Neumann und Stephanie Hupfeld das Märchen „Rotkäppchen“ der Brüder Grimm auf dem Programm. Neun Amateurschauspieler brachten dank der sorgfältigen Vorbereitung ein reizvolles Zusammenspiel von überzeugenden schauspielerischen Leistungen, prachtvollen Kostümen und Szenenbildern auf der Bühne. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten hat die Volksbühne, gleich ob mit Komödien oder Märchen, Erfolg beim Publikum aller Generationen. Auch diesen Premierenabend honorierte es am Ende immer wieder mit Szenenapplaus und großem Schlussbeifall.
Großartig besetzt waren alle Rollen und die Schauspieler liefen immer wieder zur Hochform auf. Liebling des Abends wurde schnell der Hase Hoppel (Ilona Neumann), der sich mit den Kindern und mit dem Märchenwaldbaum (Pamela Riedel) unterhielt. Und da war noch das Rotkäppchen (Janina Pimpl), das ebenso schnell vom Publikum ins Herz geschlossen wurde. Lothar Neumann hatte die Bühnenfassung für das Märchen geschrieben. In einer weiteren Rolle war Manfred Altmann als der Förster Karl Knall zu sehen. Das Märchen erzählt von einem kleinen Mädchen, dem seine Großmutter (Dagmar Risseler/Margret Risseler) einst eine rote Kappe geschenkt hatte. Es wird von der Mutter (Iris Altmann) geschickt, der in einem Haus im Wald wohnenden, bettlägerig kranken Großmutter einen Korb mit Leckereien zu bringen. Im Wald lässt sich Rotkäppchen auf ein Gespräch mit dem als alten Mann verkleideten Wolf (Mike Möller) ein. Der Wolf horcht Rotkäppchen aus und überredet es, noch einen Blumenstrauß zu pflücken. Der Rest sei denjenigen nicht verraten, die das Märchen nicht kennen.
Wiederum hatten die Volksbühnenspieler alle Inszenierungsmöglichkeiten mit Licht- und Toneffekten ausgeschöpft. Zum Erfolg der für die Volksbühne üblichen Liebe zum Detail trugen auch die Bühnenbilder bei. (zjg)von Sigrid Hellwig

Bildergalerie

Rotkäppchen will auf der Lichtung Blumen für die Großmutter pflücken

Der Jäger und seine Mutter besuchen Rotkäppchens Mutter

Aber Großmutter, warum hast du denn so große Ohren – Damit ich dich besser hören kann!

Der Wolf hat sich als alter Mann verkleidet und schickt Rotkäppchen auf die Lichtung zum Blumenpflücken

Da liegt der Wolf mit seinem dicken Bauch!

Aber Rotkäppchen, du bist ja doch
vom Weg abgegangen!

Rotkäppchen und Hoppel sind vor
Freude außer sich

Hoppel ist nach der Aufregung
ganz schön müde

Gerettet!

Hoppel muss den Jäger zu Hilfe holen

Der Mond ist aufgegangen und Hoppel schläft

Rotkäppchen mit Korb

Die Großmutter mit Lina, die ihr einen neuen Besen bringt

Rotkäppchen und ihre Mutter decken den Tisch

Hilfe – Hoppel muss vor dem Wolf fliehen!

Die Großmutter in ihrer Stube

Aber ich hab doch solche Angst!

Du solltest wieder ins Bett gehen, ich helfe dir!

Und der Wolf schläft jetzt wirklich ganz tief

Das ganze Ensemble

2008: Und ewig rauschen die Gelder

Informationen zum Stück

Inhalt:

Eric Swan brachte es nicht über‘s Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hatte. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten früheren Untermieter war die finanzielle Rettung und gleichzeitig der Anfang einer zweiten Karriere als Virtuose auf der Klaviatur der großzügigen britischen Sozialverwaltung.
Während Linda glaubt, er würde jeden Morgen wie sie zur Arbeit gehen, löst Eric eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft aus, indem er zusätzlich zu seinem neuen Untermieter noch Dutzende weiterer hilfsbedürftiger Hausbewohner erfindet und das soziale Netz zum Trampolin für ungeahnte finanzielle Höhenflüge macht. Er beantragt und erhält Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld, sogar die Schulmilch läßt er nicht aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, beginnt eine aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie, an deren Ende eine Überraschung für das nicht mehr erwartete Happy-End sorgt. Michael Cooneys Erstling steht ganz in der Tradition englischer Komödien-Autoren. Mitten aus dem Leben gegriffen, lassen Wortspiel und Situationskomik kein Auge trocken.

Der Verlag

Besetzung:

Eric Swan – Lothar Neumann
Linda Swan – Ilona Neumann
Norman Bassett – Christian Schneider
Mr. Jenkins – Michael Rother
Onkel George – Ottmar Bulle
Sally Chessington – Andrea Schmolke
Dr. Chapman – Manfred Altmann
Mrs. Forbright – Iris Altmann
Mrs. Cowper – Antje Hörl
Brenda Dixon – Stephanie Hupfeld

Regie: Ilona Neumann und
Stephanie Hupfeld

Presse HNA 9.1.2008

Mieter erfinden und Geld kassieren

Volksbühne Bad Emstal steckt in der Arbeit für neue Aufführung – Premiere am Ostersamstag

BAD EMSTAL. Tief stecken sie ihre Köpfe in die Textbücher. Hin und wieder wird herzhaft gelacht – zu komisch sind manche Wortspielereien. Zwischendurch werden erste Szenen zur Auflockerung nicht nur gelesen, sondern auch schon gespielt: Die Mitglieder der Volksbühne Bad Emstal haben mit den Proben für das neue Stück begonnen.

Immer kurz nach dem Jahreswechsel stürzen sich die Schauspieler in die Arbeit für ein Theaterwerk, das sie dann zu Ostern (Premiere ist am Samstag, 22. März) aufführen. Ausgesucht hat der Vorsitzende der Amateurtheaterbühne, Lothar Neumann, gemeinsam mit den beiden Regisseurinnen Ilona Neumann und Stephanie Hupfeld diesmal die Komödie „Und ewig rauschen die Gelder“ (Cash on Delivery) des britischen Erfolgsautoren Michael Cooney.

„Diese Komödie ist mitten aus dem Leben gegriffen.“ (Ilona Neumann, Regisseurin)

Verwechslungen, tragikomische Vertuschungen, jede Menge Türen und Männer in Frauenkleidern: Das sind einige der wirkungsvollen Zutaten für irrwitzige Situationen in der die eigentlich gar nicht so lustigen Geschichte vom Arbeitslosen, der das Sozialamt täuscht.
25 000 Euro pro Jahr, steuerfrei? Wer würde da schon Nein sagen? Das denkt sich auch Eric Swan: Kurz vor Weihnachten arbeitslos geworden, kommt ihm der Arbeitslosen-Scheck, der eigentlich für seinen ehemaligen, längst ausgezogenen Untermieter bestimmt ist, gerade recht. Und um das Geld jeden Monat kassieren zu können, lässt er den Untermieter auf dem Papier auch Untermieter bleiben.

 

Onkel George hat einen Nervenzusammenbruch: Szene aus dem neuen Stück der Volksbühne mit (von links) Christian Schneider, Ottmar Bulle, dahinter Ilona Neumann, Andrea Schmolke und Iris Altmann.

Eric hat den Bogen raus

Schnell sind auch noch ein paar Mieter mehr erdacht – und warum denn nur das Arbeitslosengeld einfordern? Da gibt es ja auch noch Altersrente, Familienbeihilfe, Kindergeld, Invalidengeld, Witwenrente, Krankengeld…
Eric Swan hat den Bogen offensichtlich raus, wie man die Ämter betrügt. Bis eines schönen Tages ein Mitarbeiter des Sozialamtes, vor der Tür steht und sich absolut nicht mehr abwimmeln lässt. Und da bahnt es sich an, das unabwendbare Chaos. Bis Eric mit seinem wirklichen Mieter und Freund Norman die Situation in den Griff bekommt, verbringt das Publikum mit den Schauspielern der Bad Emstaler Volksbühne „zwei amüsante Theaterstunden, die Heiterkeit und Stimmung versprechen“, versichern die Regisseurinnen Ilona Neumann und Stephanie Hupfeld.

(von Sigrid Hellwig)

Presse HNA 8.3.2008

Eric zockt den Staat ab

„Und ewig rauschen die Gelder“ von Michael Cooney auf der Volksbühne Bad Emstal

BAD EMSTAL. Man nehme: Einen findigen Arbeitslosen, der seine finanzielle Rettung als Virtuose auf der Klaviatur des großzügigen britischen Sozialwesens sucht. Dazu einen Untermieter, der nichts hört, eine Leiche und einen Eheberater sowie Türen, die in atemberaubendem Tempo auf und zufliegen. Man mische diese Handlung mit witzigen Dialogen und komödiantischen Einlagen, fertig ist das Stück „Und ewig rauschen die Gelder“ des britischen Erfolgsautoren Michael Cooney, das die Volksbühne Bad Emstal am Ostersamstag, 22. März 2008, ab 20 Uhr auf die Bühne im Sander Kur- und Festsaal bringt. Dreh- und Angelpunkt der Komödie mit viel Situationskomik ist Eric Swan. Er bringt es nicht übers Herz, seiner Frau Linda seinen Arbeitsplatzverlust zu gestehen. Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten früheren Untermieter war die finanzielle Rettung und gleichzeitig Anfang einer zweiten Karriere, bei der es um das recht einfache Anzapfen von Sozialleistungen im britischen Wohlfahrtsbereich geht. Mit fiktiven Hausbewohnern erschwindelt er jede Menge Renten sowie Wohn-, Kranken- und Kindergeld. Dieser Geldfluss geht so lange gut, bis eines Tages der Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht. Die Komödie legt den satirischen Zeigefinger auf soziale Missstände und allzu menschliche Verstrickungen. Dabei schlittern die Figuren in immer turbulenter werdende Katastrophen. Letztendlich wird den Zuschauern eine verblüffende Auflösung des Chaos präsentiert. (zjg)

Besuch vom Sozialamt: Szenenfoto mit Ilona Neumann, Michael Rother und Antje Hörl.

Foto: Hellwig

Presse 25.3.2008

Verwirrspiel voller Tempo

Volksbühne Bad Emstal begeisterte mit ihrer neuer Boulevard-Komödie

BAD EMSTAL. Keine Gnade gab es für die knapp 300 Zuschauer im Bad Emstaler Kur-und Festsaal: Die Volksbühnenschauspieler gönnten den Lachmuskeln ihres Publikums am Samstag bei der Premiere der Komödie „Und ewig rauschen die Gelder“ von Michael Cooney keine einzige Minute Pause. Stürmischer Applaus im Stehen und Blumen zum Schluss, zwischendurch Beifall und herzerfrischendes Lachen – vielfältig waren Dank und Anerkennung für eine Aufführung, bei der durch die Regie von Ilona Neumann und Stephanie Hupfeld alle Amateurschauspieler sämtliche Register ihres komödiantischen Talents zogen und den Zuschauern eine fulminante Aufführung boten. Besonders nach der Pause, als in dem Wohnzimmer im atemberaubenden Tempo die Türen auf und zuflogen, die Darsteller, besonders Christian Schneider als Norman Basset, auf der Bühne nur so herumwirbelten und die Zuschauer ganz genau aufpassen mussten, wer wen gerade spielte oder wer nicht mehr am Leben war. In der Komödie von Michael Cooney geht es um den arbeitslosen Eric Swan (mit vollem Einsatz gespielt von Lothar Neumann), der in einem wildkomischen Parcours die verschiedenen finanziellen Segnungen des Sozialstaates auch gegen ihn kontrollierende Prüfer vom Sozialamt verteidigt. Wortspiele und Situationskomik sowie eine gehörige Portion Aktualität stehen dabei im Mittelpunkt. Temperamentvoll Ilona Neumann als ahnungslose Ehefrau Linda Swan, herrlich überzeugend das Duo Michael Rother als George Jenkins vom Sozialamt und Andrea Schmolke als Sozialbearbeiterin Sally Chessington.
Komplett machten die Verwicklungen im Hause Swan der Eheberater Dr. Chapman (Manfred Altmann) und die Bestatterin Mrs. Forbright (Iris Altmann).Herrlich Ottmar Bulle als Onkel Georg, zunächst lebendig, mal in Unterwäsche, dann tot und zum Schluss wieder unter den Lebenden weilend.

Fulminante Premiere: Nicht nur über die Heulsuse auf der Bühne lachte das Publikum im Kur- und Festsaal Tränen. Auf unserem Foto: Andrea Schmolke, Michael Rother, Christian Schneider und Lothar Neumann.
Foto: Hellwig

Nur eine kurze, aber eindringliche Rolle hatte Stephanie Hupfeld als Brenda Dixon, die Verlobte von Norman Basset.
Dass zum Schluss die vielen Verwicklungen zu einem guten Ende führten, war Mrs. Cowper (Antje Hörl), der Leiterin des Sozialamtes, zu verdanken.
Wiederum haben die Bühnenbauer Franz Teinzer, Willi Heidl und Arnold Geselle nach der Idee von Lothar Neumann gute Arbeit geleistet, für die Technik war Uwe Hörl zuständig und fürs Soufflieren Iris Degenhardt.

von Sigrid Hellwig

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2002: Vereinshaus fertig

Außenansicht: von vorn, von hinten und von der Seite

Der Gemeinschaftsraum im 1. Obergeschoss für Sitzungen, Proben und F(f)este feiern

Die Kulissenwerkstatt im Erdgeschoss

2020: Probenwochenende

Unser Probenwochenende in der Jugendherberge am Edersee vom 7.3. bis 9.3.2020

 

Das Essen ist deftig …

Jetzt wird’s ernst …

Nervennahrung …

… die Zimmer spartanisch.

… die Proben beginnen.

,,, kleine Pause …

2003: Bremer Stadtmusikanten

Informationen zum Stück

Premiere am 22. November 2003, 17 Uhr, Kur- und Festsaal Bad Emstal

Inhalt:

Besetzung:

Presse HNA 5.12.2003

Zwei Orgelpfeifen als Dankeschön für eine Spende

BALHORN. Um einen Betrag in Höhe von 500 Euro gestiegen ist das Spendenkonto für die neue Orgel der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Balhorn.
Pfarrer Manfred Holst und seine Tochter Elena nahmen das Geld vor der Märchenvorstellung „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf der Bühne im Kur- und Festsaal vom Vorsitzenden der Volksbühne Bad Emstal, Lothar Neumann, entgegen.
Holst bedankte sich mit einem ungewöhnlichen Geschenk: zwei Pfeifen aus der ausgebauten Orgel, die eine aus Metall und die andere aus Holz.

Presse HNA 21.12.2003

Einritt nur für Sternchen

Wo aus Menschen Katzen werden: Blick in die Garderobe der Volksbühne

Geordnetes Chaos: Vor jeder Aufführung geht‘s bei der Volksbühne Bad Emstal in der Garderobe hoch her. Hier darf Esel Iris Altmann (rechts) schon mal probeweise an der Möhre knabbern, die Manfred Altmann hinhält. Die Katze, Ramona Sommer (links), und die anderen Darsteller freuen sich auf ihren Auftritt. BAD Emstal. „Na mein kleiner Esel?“ So spricht der Chef zur Mitarbeiterin – und alle drum herum finden das ganz normal. Wo gibt‘s denn so was? Antwort: Bai der Volksbühne Bad Emstal, hinter den Kulissen, knappe zwei Stunden vor der Aufführung von „Die Bremer Stadtmusikanten“ im Kursaal.
Lange bevor sich der Vorhang hebt, geben sich Esel, Hund, Katze und Hahn, Räuber und Bäuerinnen, Kräuterfrau und Walswichtel ein Stelldichein in der Garderobe, besser: Die Darsteller nehmen hier die Gestalt an, die sie später auf der Bühne verkörpern werden. Das ist mitunter eine aufwändige Angelegenheit. Erst recht, wenn Menschen sich, dank Kostümen und Maskenbildnerei, in Tiere verwandeln. Was sich abspielt im engen Kämmerlein, bevor die ersten Spieler auf den Brettern stehen, ließ uns die fkotte Amateurtruppe bei einem Besuch in der Garderobe miterleben.
Drei Stunden vor Spielbeginn trudeln die Ersten im Kursaal ein. Ihre Anlaufstation: die Küche. Erst mal schnuddeln und ein Tässchen Kaffee trinken, das tut den Nerven gut und hat sich seit vielen Jahren bewährt. Nach und nach werden die Akteure in die Maske gerufen. Tierisch gut drauf: Ilona Neumann verwandelt Ramona Sommer in eine Katze Zwei Multitalente haben die Schminkkoffer geöffnet und halten die Pinsel schon tatendurstig in der Hand. Ilona Neumann und Steffi Sprenger führen nicht nur gemeinsam Regie und spielen obendrein selbst, sondern tragen auch als exzellente Maskenbildnerinnen zum Bühnenerfolg bei. Als Räuber und Bäurinnen geschminkt sind, dürfen die noch mal vor die Tür.
Nicht so die Tiere: Sie werden kurzerhand eingesperrt. Denn im Saal treffen bereits die ersten Kinder ein. „Hallo Hund“, freut sich die Katze, als auch dieser seiner Vollendung entgegen geht. Nette Bäuerin: Nur noch das Tuch gebunden und Inge Geselle ist fertig für den Auftritt Unterdessen legt einer der Räuber schon mal die Vorderlader griffbereit für den Einsatz, die Räuberbraut rückt sich die Perücke zurecht, eine Bäurin zieht ihre Schürze an. Vor der fünf Meter langen Spiegelwand vertiefen sich einige Spieler noch mal in Ihre Rollenbücher. Die Ablage ziert ein bunter Mix aus Text-Mappen, Kaffeebechern, Obsthäppchen, Schnuckzeug – und eine Möhre. An der darf niemand knappern, erst der Esel auf der Bühne. Locker-flockig ist der Umgangston, es wird viel gelacht

Aus Freude am Job, aber auch um Lampenfieber abzubauen. Denn das ist immer mit im Spiel. Eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn haben einige eiskalte Hände, andere schweißnasse. Mancher sucht noch mal schnell die „örtlichen Wasserspiele“ auf. Ruhe strahlt der Chef aus. Lothar Neumann, 1. Vorsitzender der Volksbühne, ist der Mann für alles, Helfer in der Not, Ansprechpartner für Spieler und hilfreiche Geister hinter der Bühne. Er erinnert sich an das Credo des Ensembles: „Wir brauchen keine Stars, sondern viele kleine Sternchen.“
Nur noch Minuten bis zum Auftritt. Letzter Garderoben-Akt: Jeder spuckt jedem mit einem dreifachen „toi, toi, toi“ über die linke Schulter. Und: Vorhang auf!

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2001: Brüderchen und Schwesterchen

Informationen zum Stück

Premiere am 24. November 2001, 17 Uhr, Kur- und Festsaal Bad Emstal

Inhalt:

Besetzung:

Presse

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2001: Pension Schöller

Informationen zum Stück

Premiere am Ostersamstag, 14. April 2001, 20 Uhr, Kur- und Festsaal Bad Emstal

Inhalt:

Besetzung:

Presse

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2000: Schneewittchen

Informationen zum Stück

Premiere am 18. November 2000, 17 Uhr, Kur- und Festsaal Bad Emstal

Inhalt:

Besetzung:

Presse

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1999: Versteh mich nicht falsch

Informationen zum Stück

Premiere am 03. April 1999, 20 Uhr, Kur- und Festsaal Bad Emstal

Inhalt:

Besetzung

Charles Fleminge – Lothar Neumann
Margery, seine Frau – Ilona Neumann
Robert Fleminge, sein Bruder – André Gröning
Jaynie, ein Mädchen – Ramona Sommer
Jane, Roberts Frau – Steffi Kaszemeck

Souffleur: Stephan Roth
Inspizienz: Jürgen Kleinhans
Technik: Uwe Hörl
Bühnenbau: Arnold Geselle, Franz Teinzer
Maske: Ilona Neumann
Regie: Ilona Neumann

Presse HNA 13.3.1999

Wirbel zwischen fünf  Türen

Die Volksbühne Bad Emstal probt für eine Verwechslungskomödie.
Premiere ist am Samstag vor Ostern.

BAD EMSTAL. Dass bald Ostern ist, merkt man seit vielen Jahren auch daran, dass die Bad Emstaler „Volksbühne“ zum Theaterstück einlädt. „Versteh mich nicht falsch“ heißt diesmal der Titel der Aufführung, geschrieben wurde die Verwechslungskomödie von Patrick Cargill. „Es gibt wieder viel zu Lachen“, verspricht der Vorsitzende der Bad Emstaler Volksbühne, Lothar Neumann, der auch eine Rolle übernimmt, und wer diese Truppe kennt, der weiß, dass ihn zwei vergnügte Stunden erwarten. Dafür sorgen Charles und Robert – beide sind nicht treu – sowie Margery, Jane und Jaynie, die in immer wieder komische Situationen geraten. „Das Stück lebt von Situationskomik und Wortwitz“, so Ilona Neumann, die nicht nur mitspielt, sondern auch Regie führt. Ausserdem werden André Gröning, Ramona Sommer und Steffi Kaszemeck mitwirken. Das Stück spielt in England in Richmond im Haus von Charles und Margery. In ihrem Wohnzimmer gibt es fünf Türen, durch die die einzelnen Personen unentwegt ein und aus gehen. Das fordert die beiden Bühnenbauer Arnold Geselle und Franz Teinzer. Doch die winken ab: „Kein Problem, wir haben schon schwierigere Kulissen gebaut.“
Premiere für „Versteh mich nicht falsch“ ist am Ostersamstag, 3. April 1999, um 20 Uhr. Wer an diesem Abend keine Zeit hat, kann sich die anderen Termine vormerken: 10. und 24. April, 8. und 22. Mai, jeweils um 20 Uhr auf der Bühne im Thermalbad.
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Familie Franz Teinzer, Balhorn, Bruchstraße 16, 05625/5528, in Sand bei der Gemeindeverwaltung und im Thermalbad. (zjg)

Turbulente Szenen gibt es bei dem neuen Stück
der „Volksbühne Bad Emstal“. (zjg)

Presse HNA 6.4.1999

Vergnügliche Verwirrungen

Über 350 Premierenbesucher wurden bei der Aufführung der Komödie „Versteh mich nicht falsch“ der „Bad Emstaler Volksbühne“ im Kur- und Festsaal gezählt.

BAD EMSTAL. So ein Pech! Da taucht plötzlich ein junger, amerikanischer Wirbelwind in Latz-Jeans auf und bringt eine Ehe, vor vielen Jahren mit Ringen, Schleier und Treueschwur geschlossen, in Gefahr: Das ist die Ausgangssituation für das turbulente Geschehen der Komödie „Versteh mich nicht falsch“, der jüngsten Produktion der „Volksbühne Bad Emstal“, die am Ostersamstag Premiere hatte. Wer sich auf einen vergnüglichen Samstagabend gefreut hatte, wurde während der zweistündigen Aufführung nicht enttäuscht.
Eigentlich ist der Inhalt der Komödie des Engländers Patrick Cargall reichlich banal, das Komplizierte sind die vielen Missverständnisse, die mit viel Tempo, Einfallsreichtum und Spielfreude der Aktiven für die Unterhaltung des Publikums sorgten. Schauplatz für so manchen rhetorischen Schlagabtausch ist ein luxuriöses Wohnzimmer in einem Londoner Vorort mit blauen Möbeln, einem französischen Fenster und einer Tür, die einen Blick in den bunt blühenden Garten erlauben, sowie einer Treppe zum fiktiven Obergeschoss (Bühnenbau Arnold Geselle und Franz Teinzer).
In diesem gediegenen Ambiente würde selbst ein handfester Ehekrach nicht so leicht außer Kontrolle geraten, soll den Zuschauern suggeriert werden. Doch zum Glück – sorgen Charles und Margery (Ilona und Lothar Neumann) als Idealbesetzung des Ehemanns mit einem New Yorker Seitensprung sowie der betrogenen und selbst betrügenden Ehefrau dafür, dass es hin und wieder ganz ordentlich knistert. Grund für den Ehekrach: das junge, naive, für den nicht mehr ganz jungen Charles anstrengende Mädchen Jaynie (ausgezeichnet dargestellt von Ramona Sommer).
Wie die Hauptakteure spielten auch die übrigen Laiendarsteller ihre Rollen perfekt: hineingezogen in Charles‘ Schwierígkeiten werden sein widerwillig-hilfsbereiter Bruder Robert (André Gröning) und seine charmante Frau Jane (Steffi Kaszemeck), die, um die Verwirrungen noch zu vergrößern, prompt mit Jaynie verwechselt wird.
Nach zahlreichen zuweilen pikanten Verwicklungen kommt alles wie es kommen muss: Versöhnende Küsse, die Ehepaare bleiben beieinander und die immer überlegen gebliebene Margery gibt dem Publikum noch eine Weisheit mit auf den Weg: „Der Spaß am Leben ist vor allem, dass man eigentlich nie für irgend etwas zu alt ist.

Die Boulevard-Komödie „Versteh mich nicht falsch“ (Szenenbild) ist die jüngste Produktion der „Volksbühne Bad Emstal“. (zjg)

Es werden nur die Überraschungen weniger überraschend und die Schocks weniger schockierend.“ „Wie wahr, wie wahr“: Diese Bemerkung konnte sich eine Besucherin in der zweiten Sitzreihe – eine echte Anhängerin der Volksbühne – nicht verkneifen….

Wenig in Anspruch genommen wurde Souffleur Stephan Roth, Inspizient war Jürgen Kleinhans, für die Technik sorgten Uwe Hörl, Regie führte Ilona Neumann. Für die Spieler und alle hinter der Bühne an der gelungenen Premiere Beteiligten gab es viel Applaus und Blumen.

Sigrid Hellwig

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