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Gelungene Premiere am 28. März und tolle 2. Aufführung am 29. März vor ausverkauftem Haus.

Wir freuen uns noch einmal auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer
am 17., 18. und 19. April im Haus des Gastes in Naumburg.

Lily Piper

Inspektor Harry Baxter

Polizist Jeremy Goddard

Victoria Reynolds

Richard Marshall

Claire Marshall

Marian Selby

Robert Westerby

Besetzung:

Mrs. Lily Piper

Inspektor Harry Baxter

Polizist Jeremy Goddard

Richard Marshall

Claire Marshall

Marian Selby

Victoria Reynolds

Robert Westerby

Souffleuse

Stephanie Pante

Wieland Beinert

Christian Schneider

Lothar Neumann

Marika Bayer

Jasmin Rißeler

Larissa Bräutigam

Manfred Damme

Sabine Koch

Bühnenbau/Idee


Technik

Regie

Maske

Lothar Neumann
Hermann Becker, Kathrin Kerber
Matthias Kerber, Günther Krägelius, Rudi Schotte

Uwe Hörl, Nico Preuss

Ilona Neumann, Stephanie Hupfeld

Ilona Neumann, Stephanie Hupfeld

 
 

Presse: Dienstag, 31. März 2026, Wolfhager Allgemeine / Wolfhagen/Naumburg

Befragung: Inspektor Baxter (Wieland Beinert, 3. von links) verhört Mrs. Marshall (Marika Bayer, links), den Büroangestellten Robert Westerby (sitzend). Interessiert schauen Putzfrau Lily Piper (Stephanie Pante) und Sekretärin Marian Selby (Jasmin Rißeler, rechts) zu. © Foto: Ursula Neubauer

Naumburg – Einen vollen Erfolg verbuchte die Emstaler Volksbühne mit dem neuen Theaterstück „Keine Leiche ohne Lily“ unter der Regie von Stephanie Hupfeld und Ilona Neumann schon bei der ausverkauften Premiere im Naumburger Haus des Gastes am Wochenende. Die Krimikomödie von Jack Popplewell spielt in einem Londoner Büroraum der 60er-Jahre. Entsprechend stimmig ist das Bühnenbild mit Fotos von London, der englischen Fahne an der Wand und altem Büromobiliar mit Sesseln und einem Tischchen im Raum.

Und wie es sich für einen Krimi gehört, findet gleich in der ersten Szene Putzfrau Lily eine Leiche. Sie vermutet, dass es ihr Chef Richard Marshall ist und alarmiert die Polizei. Doch als Inspektor Harry Baxter und sein Assistent Jeremy Goddard eintreffen, ist die Leiche verschwunden. Lily Piper fühlt sich in ihrer Ehre gekränkt und beginnt in bester Miss Marple Manier den Fall zu verfolgen.

Mit ihrer burschikosen und vorlauten Art bringt sie jedoch den ohnehin verschnupften Inspektor zur Verzweiflung. Zu seinem großen Ärgernis stellt sich heraus, dass Lily und er Jugendfreunde waren. Während Harry Baxter in typisch englisch höflicher Art die anwesenden Verdächtigen verhört, hält sich die Reinigungskraft an keinerlei Vorschriften oder Etikette. Sie durchwühlt die Papierkörbe, belauscht den Polizeiinspektor und befragt selbst die Verdächtigen. Und nach einem turbulenten Showdown löst Lily den Fall! Doch wer der Mörder ist, sei der Spannung wegen nicht verraten!

Überraschungsmomente und Unterbrechungen des Handlungsstrangs peppen die teilweise zähen Verhöre und Erklärungen durch den Inspektor auf. Als der tot geglaubte Mr. Marshall (Lothar Neumann als unbeliebter Chef) plötzlich quicklebendig ist, sind auch die Zuschauer überrascht. Zwei weitere Leichen tauchen auf und machen das Chaos komplett, und die Verwirrung bei den Zuschauern ist groß.

Die Komödie glänzt durch Situationskomik und lustige Dialoge. Auf die Frage des Inspektors, aufgrund welches Hobbys ihr Ehemann von Mr. Marshall entlassen wurde, antwortet Lily: „Er (der Ehemann) säuft!“ Die Zuschauer lachen lauthals und klatschen begeistert.

Die ersten beiden Vorstellungen waren in kurzer Zeit ausverkauft. Der Grund dafür liegt wohl vor allem an der Auswahl des Stückes. Endlich mal wieder eine Krimikomödie und das in der Besetzung! Acht Akteure zeigen hervorragende Leistungen auf der Bühne. Marika Bayer als Mrs. Marshall spielt die Unschuldige, um ihre Affäre mit dem Liebhaber zu verheimlichen. Jasmin Rißeler als Sekretärin Marian Selby und Larissa Bräutigam als „Tippse“ Victoria Reynolds liefern sich den typischen Konkurrenzkampf um den Arbeitsplatz und den Chef. Und Christian Schneider mimt den folgsamen Polizisten, der Gefühle für die Tippse hegt.

Und die beiden Hauptdarsteller, Stephanie Pante als Lily Piper und Wieland Beinert als Inspektor Baxter, sind einfach nur grandios. Abgesehen davon, dass sie einen umfangreichen Text zu bewältigen haben, schlüpfen sie in ihre Rollen wie in eine zweite Haut. Auf der einen Seite Wieland Beinert als korrekter Inspektor, der mit trockenem Humor glänzt. Auf der anderen Seite Stephanie Pante, die die Putzfrau Lily als neugierige und resolute Frau darstellt, die durch Hartnäckigkeit und Mut zum Erfolg kommt.

Ein begeistertes Publikum spendete nach der Vorstellung minutenlangen Applaus.URSULA NEUBAUER

 

Die schlagfertige Lily Piper, keineswegs auf den Mund gefallen, findet in einem Büro beim Saubermachen eine unbekannte Leiche. Lily glaubt, dass es sich um ihren Chef handelt und verständigt die Polizei. Als aber die Beamten eintreffen, ist die Leiche verschwunden. Nun beginnt ein Wettlauf zwischen Lily und den Ordnungshütern um Aufklärung des zunächst so dunklen Falles. Jeder ist verdächtig, als aber der Chef putzmunter und quicklebendig erscheint, wird der brisante Fall noch undurchsichtiger. Lily sammelt eifrig Indizien, um ihre vermeintliche Blamage gutzumachen, und findet schließlich auch heraus, wer der Tote ist … und natürlich auch der Mörder.

Viel Spaß bei der amüsanten Aufklärung eines verzwickten Mordfalles
wünscht Ihnen die Volksbühne Bad Emstal

Das war’s für dieses Jahr …

Wir bedanken uns bei all unseren kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauern
für diese wunderschöne Märchen(Wald)Zeit …

Besetzung:

Hannes

Fussel Fuchs

Kräuterweiblein

Agathe Pfannenstiel, Wirtin

Amalie, ihre Tochter

Auguste, ihre Tochter

König Otto der 26.

Prinzessin Josefine

Baronin von Zankwitz

Pfarrer

Lisbeth, Marktfrau

Traudl, Marktfrau

Karl, Bauer

Souffleuse

Leif Keilmann

Larissa Bräutigam

Steffi Pante

Marika Bayer

Maya Iffland

Janina Franke, Pamela Riedel

Wieland Beinert

Viktoria Hupfeld

Sabine Koch

Ottmar Bulle

Margret Risseler

Steffi Pante

Tim Bräutigam

Dagmar Rißeler

Bühnenbild/Idee

Bühnenbau

Technik

Regie

Lothar Neumann

Hermann Becker
Kathrin Kerber
Matthias Kerber
Günther Krägelius
Lothar Neumann
Rudi Schotte

Uwe Hörl, Nico Preuss

Ilona Neumann
Stephanie Hupfeld

Hannes

Fussel Fuchs

Kräuterweiblein

Agathe Pfannenstiel

Amalie

Auguste (1)

Auguste (2)

König Otto

Prinzessin Josefine

Baronin von Zankwitz

Pfarrer

Lisbeth

Karl

Die Märchenwaldarbeiter

Empfänger unbekannt

Szenische Lesung
nach dem Buch „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor,
Übersetzung Heidi Zerning, Per H. Lauke Verlag Hamburg

„Empfänger unbekannt“ ist ein fiktiver Briefwechsel in den Jahren 1932 bis 1934 zwischen dem jüdischen, in San Francisco lebenden Kunsthändler Max Eisenstein und seinem nach Deutschland zurückgekehrten Freund und Geschäftspartner Martin Schulze. Deutschland befindet sich im Umbruch … die Nationalsozialisten kommen an die Macht … Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt …
Der Deutsche, anfangs noch distanziert, zeigt sich zunehmend begeistert von der Welle, die über Deutschland hereinbricht. Der Amerikaner sieht die Entwicklung mit Besorgnis, akzeptiert aber schweren Herzens den charakterlichen Wandel seines Freundes. Als jedoch Eisensteins Schwester Gisela, die als Schauspielerin in Berlin und Wien engagiert ist, Opfer des nationalsozialistischen Systems wird, woran auch sein Freund Martin sich mitschuldig gemacht hat, beginnt er seinerseits den Tod der Schwester zu ahnden …

* Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Beginn.

Um allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, unsere Veranstaltung zu besuchen, erheben wir keinen Eintritt, würden uns aber über eine Spende an den Verein freuen.

Lesungen 2026

Weitere Lesungen sind in Planung.

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