2023: Frau Holle

Informationen zum Stück

Premiere: Samstag, 2. Dezember 2023, 15.00 Uhr

Inhalt:

Es war einmal eine Witwe, die hatte zwei Töchter. Die eine war freundlich und fleißig, die andere war gemein und faul. Eines Tages fiel dem fleißigen Mädchen die Spindel in den Brunnen, und die Mutter verlangte von ihr, in den Brunnen zu springen und die Spindel zurückzubringen. So kam das Mädchen in das Reich der Frau Holle. Und weil es auch hier freundlich und fleißig war, wurde es reich belohnt. Aber wird das der Mutter gefallen? Was wird die faule Schwester dazu sagen? Werden die beiden ihre gerechte Strafe bekommen, weil sie immer so gemein waren? Aber seht selbst, wie das Märchen ausgeht …
Viel Spaß wünscht die Volksbühne Bad Emstal.

Besetzung:

Presseberichte

HNA 27.11.2023

HNA 4.12.2023

Bildergalerie

Zwei wie Bonnie und Clyde

Hüttengaudi im Vereinshaus

Am Samstag, den 7. Oktober, lud der Vorstand der Volksbühne seine Mitglieder*innen zu einem zünftigen Oktoberfest ins Vereinshaus ein. Im weiß-blau geschmückten „Saal“ warteten einige Überraschngen auf die Gäste. Stefan aus dem Vorarlberg verbreitete mit seiner Musik Stimmung zum Mitsingen, Mitschunkeln, und sogar eine Polonaise schlängelte sich durch die engen Stuhlreihen. Beim Dosenwerfen, Nageln und Tischtennisbälle schlagen durfte jeder sein Geschick beweisen. Höhepunkt war die gut sortierte Tombola, bei der so manche Rarität eine/n neue/n Besitzer/in fand … nicht immer ganz zur Zufriedenheit der Gewinner/in, aber zur Freude der anderen. Natürlich fehlte auch das Kulinarische nicht, Essen und Trinken waren wie immer reichlich vorhanden.

Aufräumtag Juli 2023

Unser Aufräumtag am ersten Samstag im Juli war wieder ein voller Erfolg. 15 Mitglieder hatten sich eingefunden und rund ums bzw. im Vereinshaus und in der Scheune von Hermann aufgeräumt. Nach gut 4 Stunden und vielen lustigen Gesprächen und einer Stärkung zur Mittagszeit war alles wieder in Ordnung gebracht.

2023: Der verkaufte Großvater

Informationen zum Stück

Premiere: Samstag, 22. April 2023, 20.00 Uhr

Darsteller:

Opa Feddersen

Erhard Feddersen

Hans-Georg Feddersen
genannt Schorsch

Alwine Röhrig

August Röhrig

Max Heitmann

Hanne Heitmann

Eva Heitmann

 

Lothar Neumann

Wieland Beinert

Christian Schneider

Stephi Pante

Jürgen Kleinhans

Dirk Kraft

Ilona Neumann

Jasmin Rißeler

Handlung:

So, jetzt ist aber Schluss! Großvater macht nur Unfug und vergrault zum Leidwesen seines Schwiegersohnes und seines Enkels auch noch die Magd, die kündigt und den Hof verlässt. Niemand ist vor seinen Streichen sicher. Da kommt es doch gelegen, dass der hinterlistige Großbauer aus dem Nachbardorf genau DEN Großvater haben möchte. Da dringend 1.000 Mark gebraucht werden, ist das Geschäft schnell abgeschlossen. Der Großvater, der mit allen Wassern gewaschen ist, macht es sich auf dem neuen Hof so richtig gemütlich und drangsaliert den Großbauern und seine Frau. Als dann auch noch sein Enkel erscheint und sich in die Tochter des Hauses verliebt und die Magd dort ihre neue Stellung antritt, ist das Kuddelmuddel vollständig. Ein Vergnügen für alle, die Schadenfreude und Wortwitz mögen.

 

Presseberichte HNA

Bildergalerie Generalprobe und Premiere

Bildergalerie Abschluss

Lesungen „Empfänger unbekannt“ in Fulda

Auf Einladung des Bischofs von Fulda, Dr. Michael Gerber, führten wir, die Volksbühne Bad Emstal e. V., zwei Lesungen „Empfänger unbekannt“ im Bischofshaus am Michaelsberg in Fulda auf. Am 17. und 18. März 2023 jeweils um 20 Uhr konnten insgesamt ca. 90 Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßt werden. Vorausgegangen waren eine Empfehlung der Lesung durch Frau Elisabetha Rößler (Pfarrgemeinderatssprecherin der kath. Kirche Naumburg) an den Bischof und ein langes Gespräch unseres Vereinsvorsitzenden, Herrn Lothar Neumann, mit dem Bischof und seinem Referenten Dr. Peter Zürcher im Juli 2022.

Das Bischofshaus auf dem Michaelsberg

Aufbau der Bühne im Bischofsaal mit anschließender Sitz- und Sprechprobe

Lothar Neuman in der Rolle des Martin Eisenstein

Dirk Kraft liest den Part des Max Schulze

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Fabian Hörl begleitet die Lesung musikalisch

Mit 8 Vereinsmitgliedern fuhren wir am Freitagmorgen nach Fulda. Mitarbeiter des Bischofs nahmen uns freundlich in Empfang und halfen uns tatkräftig beim Aufbau der Bühne und Vorbereitung der Technik.
Schon bei der ersten Inaugenscheinnahme der doch sehr außergewöhnlichen Spielstätte waren wir von deren Interieur und Akkustik total begeistert. Für etwa 60 Personen war Platz, die sich zu dieser Veranstaltung auch direkt anmelden mussten. Normalerweise sind die Räume des Bischofshauses nicht immer und für Jedermann zugänglich, aber für solche kulturellen Events sollen sie zukünftig auch der interessierten Bevölkerung offenstehen.

Bischof Dr. Michael Gerber bei seiner Begrüßungsrede

Gespanntes Warten auf die Lesung.
Auch 3 Vertreter der jüdischen Gemeinde Fuldas sind gekommen.

Gemeinsames Foto nach der ersten Lesung mit dem Bischof

Von links: Kathrin Kerber, Dirk Kraft, Lothar Neumann, Marika Beyer, Bischof Dr. Michael Gerber, Uta Kraft und Sabine Koch

Gespannt sahen wir der ersten Lesung entgegen. Bischof Dr. Gerber begrüßte die Gäste (an beiden Abenden) und ging in seiner Rede – bezugnehmend auf das Thema der Lesung – auch auf die Bedeutung des Bischofshauses in Verbindung mit dem Widerstand gegen Hitler ein. Im Vorfeld des 20. Juli 1944 trafen sich der damalige Bischof Johann Baptist Diez mit dem Jesuitenpater Alfred Delp, Helmuth Graf Moltke und weiteren Mitgliedern des Kreisauer Kreises in eben diesem Bischofshaus heimlich zu Gesprächen, deren Inhalte die Rechtfertigung des Tyrannenmordes und der Neuanfang nach der Diktatur der Nazis waren. So spann er den Bogen zum Titel unserer Lesung, in der es auch um eine Art Widerstand und Haltung zeigen gegenüber Angriffen auf die Demokratie und Freiheit geht.
Zur 2. Lesung am Samstagabend konnte Bischof Gerber auch Vertreter der jüdischen Gemeinde von Fulda begrüßen, die sichtlich gerührt die Vorstellung verfolgten.

In unserer spielfreien Zeit erkunden wir die Stadt

Wir durften vom Freitag zum Samstag im an den Dom angeschlossenen Priesterseminar übernachten. Die Zeit zwischen den Vorstellungen verbrachten wir gemeinsam und erkundeten die Stadt Fulda auf einer Stadtführung und jeder auch mal für sich auf seine Weise.
Mit Sicherheit waren diese zwei Tage für alle Beteiligten eine durchaus positiv prägende Erfahrung.

Mit dabei waren: Lothar Neumann, Dirk und Uta Kraft, Marika Beyer, Sabine Koch, Uwe und Fabian Hörl sowie Kathrin Kerber

Text: K. Kerber, L. Neumann    Fotos: K. Kerber, M. Beyer, S. Koch

Die ersten Bühnenproben

Nachdem schon einige Wochen die Texte zum neuen Stück gelernt wurden, trafen sich alle Darsteller*innen am letzten Märzwochenende in Naumburg im Haus des Gastes, um das Gelernte nun auf die Bühne zu bringen.

Jahreshauptversammlung für das Berichtsjahr 2021

Mit Zuversicht und viel Zuspruch geht es in die neue Spielsaison!

Nachdem im Jahr 2022 die Jahreshauptversammlung der Volksbühne Bad Emstal aus internen Gründen nicht stattfinden konnte, wurde diese nun am 30. Januar 2023 nachgeholt. Nach so langer Zeit, war es besonders erfreulich, dass so viele Vereinsmitglieder wie schon seit langem nicht mehr, den Weg ins Vereinshaus Balhorn gefunden haben und aufmerksam dem Vorstand lauschten. Es wurde ein Bericht vom Vereinsvorsitzenden Lothar Neumann abgegeben, der die derzeitige Vereinssituation, die Coronanachwirkungen, aber auch die positiven Zukunftsaussichten für den Verein enthielt. Spielleitung und Freizeitwartin konnten weniger berichten, da viele Vereinsaktivitäten pandemiebedingt in der Vergangenheit noch ruhen mussten. Einzig die szenische Lesereihe „Empfänger unbekannt“ konnte stattfinden und wird aufgrund des Zuspruchs auch weiterhin fortgesetzt. Für die neue Spielsaison laufen aber bereits die Planungen und Proben, sodass man gespannt sein darf. Besonders viele Ehrungen für die 10- und 25-jährige Mitgliedschaft konnten vom Vereinsvorsitzenden für 2022 und 2023 noch vorgenommen werden. Er betonte, dass jedes Vereinsmitglied, ob passiv oder aktiv, ein wichtiger Teil der Volksbühne Bad Emstal ist und zum Fortbestehen beiträgt, das habe man vor allem in den schwierigen Zeiten feststellen können. Der Vorstand konnte nach eingehender positiver Kassenprüfung entlastet werden, sodass der Abend als kleiner Neujahresempfang bei Bratwurst gemütlich ausklingen konnte.

Katharina Girke (Schriftführerin)

Räuber Hotzenplotz

Der verkaufte Großvater